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Königstein,                                  Hochtaunuskreis, HE                    Kurpark

im Kurpark der Kurstadt König- stein im Taunus, deren Ursprung wohl die gleichnamige Feste hoch über den Dächern ist, finden sich einige mehrere hundert Jahre alte Eiben (lat. Taxus); von den sieben Arten der nördl. Halbkugel ist die europäische Gemeine oder auch Wildeibe die bekannteste (Taxus baccata); die Eibe ist der einzige Nadelbaum, der stockausschlags- fähig ist, der sich durch Steck- linge vermehren lässt 

nach einer örtlichen Legende soll König Chlodwig I. im Jahre 500 den Burgplatz Königstein gewählt, sowie eine Kapelle errichtet haben; erstmals urkundlich wurde König- stein im Jahre 1215 erwähnt; um 

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jene Zeit befand sich die Burg im Besitz der Herren von Nürings, ging jedoch 1239 in den Besitz der Familie Hagen-Münzenberg über; als dieses Geschlecht im Jahr 1255 ausging, kam Königstein in den Besitz der Falken- steins (Herren von Bolanden-Falkenstein mit Hauptsitz am Donnersberg in der Pfalz, er- richteten Burg Falkenstein bei Königstein in unmittelbarer Nähe neben der mutmaßlich schon aus dem 11. Jahrhundert stammenden Burg Nürings, deren Fragmente noch heute erhalten sind, s.r.); unter ihrer Herrschaft er- hielt Königstein im Jahre 1313 das Stadtrecht

1418 erlosch auch das Geschlecht der Falken- steiner im Mannesstamm, und die Eppsteiner
traten deren Erbe in Königstein an; am 6. 8.
1505 erhielten die dem Haus Eppstein ange- hörenden Brüder Eberhard, Georg u. Philipp

vom römisch-deutschen König und späteren Kaiser Maximilian I. das Recht, den Titel Grafen von Königstein zu führen; damit war die Grafschaft Königstein begrün- det; am 25. 5. 1535 starb Eberhard IV. von Eppstein, und sein Universalerbe Graf Ludwig zu Stolberg kam in den Besitz von Stadt und Burg Königstein; 1581 kam Königstein an das Erzbistum Mainz; mit der Säkularisation wurde die weltliche Herr- schaft des Mainzer Erzbischofs aufgehoben und sein Besitz aufgeteilt; 1803 wurde Königstein dem Fürstentum Nassau-Usingen zugeschlagen und ging 1806 an das Herzogtum Nassau ...

Quellangaben: Stadt Königstein - Wikipedia, Onlinelexica

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